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Methoden2021-08-17T21:51:36+02:00

Was ist eigentlich was?

NLP (NeuroLinguistisches Programmieren)

Der Philosoph A. Schopenhauer sprach bereits von der „Welt als Wille und Vorstellung.“ Und W. Shakespeare schrieb: „Kein Ding ist gut oder schlecht, erst das Denken macht es dazu!“ Beide haben zutiefst recht: Wir erschaffen uns unsere Sicht der Dinge selbst! Dazu zählen auch unsere Gedanken und Gefühle, unsere Deutungen und Bewertungen unserer (Um)Welt, die durch innere und äußere Filter entstehen. Vieles davon ist in unserem Unterbewusstsein gespeichert; eine durch Erfahrung und Erinnerung geprägte Denkwelt (= Mindset). Und da Gedanken sehr machtvoll sind, kann diese Denkwelt unser Leben erleichtern und bereichern…aber auch blockieren und entleeren.

NLP ist vergleichbar

  • mit einer einzigartigen Bibliothek, in der wertvolles Wissen und Können zu innerer und äußerer Kommunikation gespeichert und vernetzt ist
  • mit einem alltagstauglichen Multifunktionstool, um unsere bremsenden oder unvorteilhaften Mindsets zu unserem und dem Wohle anderer zu verändern.

NLP unterstützt uns dabei zu erkennen, dass wir weder unseren Gedanken noch unseren Gefühlen hilflos ausgeliefert sind. Es verhilft uns dazu, bewusst

  • hinzuschauen und zu klären
  • achtsamer zuzuhören und hineinzuspüren
  • zu ordnen, aufzuräumen und zu entrümpeln
  • neu zu lenken und zu gestalten

Denn unser Denken formt unsere Gefühle – und unsere Gefühle wiederum unser weiteres Denken und Handeln. Und deren komplexes Zusammenspiel formt maßgeblich unsere Lebensqualität!

Zusammengefasst: Seriöses NLP gibt uns die Möglichkeit, blockierende Denk- und eingefahrene Handlungsmuster zu verlassen oder in erbauliche umzuwandeln. Unser Leben im Innen und Außen neu zu gestalten: Ziel- und lösungsorientiert sowie selbstbestimmt und selbstwirksam im Einklang mit unseren Werten. Insofern übersetze ich NLP mit Neue Lebens- Perspektiven. 😀

Lösungs- und zielorientiertes Coaching

Der aus dem Amerikanischen stammende Begriff Coaching wird mittlerweile inflationär gebraucht – der Laie blickt im aktuellen Begriffsdschungel kaum noch durch! Es gibt in der Coaching-Landschaft leider auch viele „Coaches“ ohne fundierte Ausbildung und ohne ethisch angemessene Grundhaltung.
Seriöses Coaching heißt im Kern Unterstützendes Begleiten und untersteht einem hohen ethischen Codex!

  • Es ist keine besserwisserische (Lebens)Beratung – denn auch Ratschläge sind Schläge!
  • Es ist keine Therapie (= Helfen und Heilen) und auch kein Therapieersatz!

Seriöses Coaching geht davon aus, dass der Klient bzgl. seines Anliegens inhaltlicher Experte ist und bereits unbewusst alle wesentlichen Ressourcen zur Lösungsfindung und Zielerreichung in sich trägt. Der Coach bringt prozessual diese Ressourcen und damit mögliche Lösungswege ans Licht.
Während des Coaching-Prozesses beschäftigen wir uns nach Bedarf bspw. mit

  • Zielbestimmung, Zielerreichung sowie Verwirklichung von Visionen
  • Werten, Glaubenssätzen und dysfunktionalen Verhaltensmustern
  • Inneren und äußeren Systemen
  • Problem- und Blockadenlösung


Systemisches Coaching

Im systemischen Coaching betrachten wir innere und äußere Strukturen des Klienten. All das, was im Innenleben und im äußeren Umfeld des Klienten geschieht, ist in größere Zusammenhänge eingebunden.

  • Im Innenleben eines jeden Menschen gibt es bspw. verschiedene Persönlichkeitsanteile, die bestimmte Werte und Bedürfnisse verkörpern. Wer kennt nicht das innere Ringen folgender Kräfte: Der Kopf (Verstand) will etwas anderes als das Herz (Gefühl) oder der Bauch (Intuition).  Wenn diese inneren Kräfte oder Persönlichkeitsanteile nicht gut zusammenarbeiten, funktioniert das „Innere Team“ nicht reibungslos; der Klient erlebt innere Blockaden, innere Zerrissenheit, innere Entscheidungschwäche etc.
  • Wir alle besitzen auch äußere Strukturen, in die wir durch Rollen oder Funktionen eingebunden sind: Bspw. in der Partnerschaft, der Familie, dem Freundeskreis, im Kreise der Arbeitskollegen etc.

Innere und äußere Systeme können erlebbar aufgestellt und dreidimesional in den Raum gebracht werden. So kann der Klient sowohl seine eigene als auch fremde Positionen, Gedanken, Bewertungen und Glaubenssätze, Gefühle, Verhaltensmuster und deren Konsequenzen im System erkunden. Das bedeutet, all dies nicht nur verstandesmäßig zu begreifen sondern ganzheitlich erleben zu können. Insbesondere dieses Erleben ist eine wichtige Grundlage für nachhaltiges Verändern und neues Gestalten. Insofern ist effektives systemisches Coaching sehr erlebnisorientiert.

Mentaltraining

  • Enthält neben dem NLP viele komplexe Ansätze aus weiteren Disziplinen. Zentral sind hier neurobiologische und neuropsychologische Erkenntnisse zur Funktionsweise unseres Gehirns. Das Mentaltraining berücksichtigt wissenschaftlich fundiert, wie unser Hirn aufgebaut ist, Informationen filtert, verarbeitet und bewahrt.
  • Zentral für das Mentaltraining ist – sehr vereinfacht formuliert – der sogenannte „Alpha-Zustand“ (Gehirnwellen im Frequenzbereich zwischen etwa 8 bis 13 Hz), ein Zustand der inneren (und äußeren) Entspannung, in dem sich quasi das Tor zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein öffnet. Dort in der Tiefe können nachhaltige Lösungen gefunden und ungeahnte Kräfte mobilisiert werden. Vereinfacht gesagt gelten also die Sätze: In der Ruhe liegt die Kraft! Und die Kraft liegt tief in uns!
    (Anm.: Dies ist nicht mit der Tätigkeit Hypnose bzw. dem Bewusstseinszustand Trance gleichzusetzen, da bei der Hypnose verschiedenste Wellen in verschiedensten Hirnarealen messbar sind!)
  • Weitere Schlüsselbegriffe des Mentaltrainings sind u.a. die Aufmerksamkeits- und Emotionsregulation, diverse imaginative und suggestive Verfahren, die Kinesiologie, das Autogene Training und die Progressive Muskelrelaxation.

Resilienztraining

  • Die Resilienz wird oftmals als psychische Widerstandskraft bezeichnet. Sie wird sozusagen als unser seelisches Immunsystem verstanden. Eigentlich ist mit Resilienz jedoch eher die psychische Elastizität gemeint. Denn es geht nicht darum, Mauern hochzuziehen, einen undurchdringlichen starren Schutzpanzer zu erschaffen und innere Widerstände aufzubauen. Es geht vielmehr darum, innere und äußere Flexibilitäten und Freiheitsgrade zu erschaffen. Schwierige Situationen im Innen und Außen so integrieren zu können, dass man daran wachsen und erstarken kann. Die Resilienz ist Bestandteil der übergeordneten Salutogenese, der Wissenschaft von der Entstehung und Erhaltung der Gesundheit.
  • Die Resilienzstärkung umfasst u.a. die Aspekte Lösungsorientierung, konstruktive Rollengestaltung, „realistischenr“ Optimismus‘, Akzeptanz (= wertungsfreies Annehmen), konstruktive Netzwerkgestaltung, Stärkung eigenverantwortlichen Handelns und die eigene Zukunftsplanung.
  • Da die Resilienz zum Themenbereich der Salutogenese (Gesundheitsförderung) gehört, hat sie großen Einflluss auf die Qualität unserer Lebensgestaltung. Sie gewinnt immer größeren Stellenwert in einer Welt, in der psychische Störungen wie Depressivität und Burnout / Boreout sowie konsumorientierter Sinn- und Werteverlust sich stetig mehren und um sich greifen.