Ich muss um jemanden kämpfen…Ich muss etwas oder jemanden festhalten…Ich muss um meinen Job kämpfen…und um die Liebe auch! All das und noch Vieles mehr sind grundlegende Irrtümer in einer Zeit, in der es mehr um Haben und weniger um Sein geht! In einer Zeit, in der man oft Verbundenheit sucht und stattdessen Abhängigkeit findet. Ich habe… und ich bin… kennzeichnen zwei völlig unterschiedliche Perspektiven auf uns selbst und auf unsere Umgebung.
Wir wollen bewusst und unbewusst oftmals Dinge und Menschen festhalten: Wir sprechen von unserem Besitz, von meinem Partner, von unseren Freunden. Insbesondere unsere Haben-Orientierung führt sehr schnell zu diesem Besitz-Denken…aber auch schnell zu Gefühlen des Mangels, der Defizite, der Leere…alles Abkömmlinge des Grundgefühls Angst. Und Angst wiederum bringt Mangelbewusstsein hervor. Die Sein-Orientierung führt viel eher zu Zuversicht, einem inneren Gefühl von Fülle und Reichtum…Abkömmlinge des Grundgefühls Liebe. Denn ich mache mich nicht so stark vom Außen abhängig. Ich bin stärker bei mir anstatt außer mir! Beim Haben- oder Besitzdenken vergleiche ich bspw. meinen Besitz mit fremdem, beim Sein-Denken bin ich in meiner empfundenen Einzigartigkeit unvergleichbar! Ich gleiche vielleicht innerlich ab aber ich vergleiche nicht im Außen!
Ein Band ist keine Fessel!
Was wirklich zu mir gehört, muss ich nicht festhalten! Es ist bei mir, weil es seine Bestimmung ist! Ich bin bei ihm, weil es meine Bestimmung ist. Wir sind naturgemäß miteinander verbunden – und diese Verbundenheit muss ich nicht künstlich erzwingen. Diese Verbundenheit kann im Zwischenmenschlichen bspw. durch gemeinsame Werte, Ziele, Visionen oder auch eine ähnliche Lebensphase entstehen. Sicherlich sollten wir uns aufmerksam für Personen und Dinge engagieren, die wir in unserem Leben haben wollen. Aber kann ich bspw. jemanden wirklich dauerhaft und erfüllend an mich binden, der nicht bereits irgendwie mit mir verbunden ist? Beantworte Dir diese Frage selbst!
Was wirklich zu Dir gehört, musst Du nicht festhalten! Und was Du festhalten musst, gehört nicht wirklich zu Dir!
Deswegen braucht man auch nicht um Liebe zu kämpfen. Kampf und Liebe passen nicht wirklich zueinander. Es sind Gegenspieler. Kampf und Angst, Liebe und Frieden passen jedoch schon!
Verbinde, was zusammengehört – lass‘ los, was sich von Dir wendet!
Akzeptieren heißt „wertfreies Annehmen“ – Annehmen heißt „lassen können“ – sowohl etwas so zu belassen, wie es ist als auch sich einzulassen oder loszulassen. Ich kann jedoch erst dann etwas im Außen akzeptieren, wenn ich mich selbst und mein Inneres angenommen habe! Das ist für jeden Menschen ein sehr persönlicher Weg! Dazu gehören Wille und Kraft…und auf diesem Weg begegnen jedem Menschen auch die Wegmarken Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung. Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl werden oft miteinander verwechselt: Selbstbewusstsein heißt sich seiner selbst bewusst zu sein, Selbstwertgefühl heißt sich selbst als wertvoll oder auch wertlos zu empfinden…ein großes und spannendes Feld, in dem viel verborgen ist, was unser Leben maßgeblich lenkt und bestimmt!
Mehrblick-Coach hilft Dir dabei, Deine innere Natur im Außen authentisch zu gestalten und natürlich zu leben. Mehrblick-Coach unterstützt Dich dabei Deine Kräfte und Ressourcen so zu mobilisieren, dass Du nachhaltig Verbundenheit herstellen und Fesseln lösen kannst. 😊